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Visualisierungen

Matthias Rosenkranz, flickr.com

Visualisierung von Inhalten

Inhalte zu visualisieren kann viele Gründe haben. Gerade für ungeübte oder nervöse Redner kann es eine Erleichterung sein, wenn das Publikum auch mal die Augen woanders hin richtet und auf die Wand, Tafel etc. schaut. Nur sollte man sich natürlich nicht hinter seinen Visualisierungen verstecken.
Es gibt aber einige gewichtige Gründe Inhalte gezielt zu visualisieren. Bilder und Grafiken lassen sich viel schneller aufnehmen und verarbeiten als Gesprochenes. Erklären sie mal den Ausgang einer Wahl in Prozentpunkten! Eine markante hilfreiche Grafik erklärt hier mehr als es tausend Worte könnten. Dazu bleiben Bilder besser in Erinnerung und sie können vor allem schnell Emotionen wecken! Die Werbeindrustrie macht sich diese Wirkung seit Jahrzehnten zunutze.

Was visualisieren?

Grundsätzlich sollten komplexe Sachverhalte visuell verständlich aufbereitet werden. Inhaltlich wichtige Aussagen eigenen sich ebenso sehr gut für eine Visualisierung. Hier kann das gesprochene Wort das Bild unterstützen und ergänzen.

Es gibt einige Themen, die erst durch Visualisiserungen richtig deutlich werden. Dazu gehören Strukturen (hierachische, Kommunikationsdiagramme etc.), Abläufe, Zahlenvergleiche und Ergebnisse von Denk- und Diskussionsarbeit (z.B. Mindmaps)

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“

Wie visualisieren?

Je nach verwendeten Medien gibt es folgende Visualisierungsmöglichkeiten (die i.d.R. über 95% aller Belange abdecken):

  • Aufzählungen / Text
  • Abbildungen
  • Tabellen
  • Diagramme
  • Animationen

In den folgenden Abschnitten sollen diese Präsentationsformen näher erläutert werden.

Aufzählungen / Text:


Nicht alle Informationen können oder sollten als Bilder präsentiert werden. Manchmal ist es sinnvoll, sie als Text aufzubereiten.
Text kann dabei praktisch bei allen Medien verwendet werden: Computer und Beamer, Overheadprojektor, Videorekorder und Fernseher oder Beamer, Flip-Chart, Pinnwand, Tafel. Problematisch ist eher, dass häufig zuviel Text über diese Medien präsentiert wird. Folien, Flip-Charts u.ä. sollten jedoch lediglich die wichtigsten Informationen des Vortrages beinhalten. Z.B. einzelne Schlagsätze, Zitate oder ähnliches.
Mehr zur Foliengestaltung

Bilder:


Bilder sind für Visualisierungen am effektivsten. Kein anderes Medium wirkt so nachhaltig und emotional. Gerade deswegen sollten sie aber gezielt eingesetzt werden und nicht inflationär. Auf nichtssagende Bilder, die evtl. „nur“ hübsch aussehen, aber keine inhaltliche Aussage vermitteln, sollte deswegen eher verzichtet werden. Bestimmte Situationen, Ereignisse oder Emotionen lassen sich nunmal aber am besten in aussagekräftigen Bildern übermitteln.

Tabellen:


Tabellen können schnell Vergleiche und einen Überblick über umfangreiche Daten ermöglichen. Es sollten aber nur die wirklich wichtigen Informationen in der Tabelle erscheinen und nicht die nur am Rande interessanten.

Diagramme:


Es gibt unterschiedlichen Arten von Diagrammen: Liniendiagramme, Balkendiagramme und Kreisdiagramme. Liniendiagramme eignen sich zur Darstellungen von Entwicklungen (z.B. der Umsatz einer Firma).
Mit der Hilfe von Balkendiagrammen lassen sich Vergleiche darstellen (z.B. die unterschiedlichen Umsätze verschiedener Abteilungen). Und Kreisdiagramme verdeutlichen Anteile in Bezug auf den Gesamtwert (z.B. der Anteil von Männern und Frauen in der Bevölkerung oder Wahlergebnisse).

Animationen:


Animationen eignen sich besonders gut um komplexe Abläufe zu verdeutlichen. Die Erstellung anspruchsvoller Animationen ist allerdings zeitaufwendig. Und die Animation braucht zur Erstellung und meistens auch zum Abspielen spezielle Software.