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Top 10 Flipchart-Fehler

Stiften geht die Farbe aus

Wenn Sie schon vor dem Vortrag wissen, dass Sie voraussichtlich mit einem Flipchart arbeiten werden, dann gehen Sie unmittelbar an das Flipchart und prüfen Sie, ob die Stifte noch „genug Saft“ haben. Dies können Sie in den unteren Ecken, auf der Rückseite oder einem normalen Blatt Papier machen.
Legen Sie die Stifte auf die Seite, die nicht nutzbar sind.

PS: Profis haben immer einen Satz eigener Stifte dabei, die gut schreiben.

Zu klein schreiben


Schreiben Sie so groß, dass Ihre Schrift auch in der hintersten Ecke des Raumes gelesen werden kann. Es ist ärgerlich für die Zuhörer, wenn sie mit zugekniffenen Augen versuchen müssen, Ihre Miniaturschrift auf 15 Meter Entfernung zu lesen.

Tipp: Gehen Sie in einen freien Besprechungsraum, Schreiben Sie etwas auf ein Flipchart und gehen Sie in die hinterste Ecke des Raumes. Wenn Sie problemlos alles lesen können, dann passt Ihre Schriftgröße – ansonsten passen Sie diese an und merken Sie sich diese anschließend.

Zu viel schreiben/zu detailiert zeichnen

Der Flipchart ist kein Papier gewordenes Microsoft Word!

Schreiben Sie Stichpunkte oder einzelne Zahlen auf. Egal ob Sie etwas betonen wollen oder eine Ideensammlung mit dem Publikum machen. Kurzes Stichwort und weiter geht es. Schreiben Sie nämlich ganze Sätze auf, vergeht viel zu viel Zeit und das Publikum langweilt sich.

Gleiches gilt für Skizzen. Ein paar Striche, Pfeile, Platzhalter reichen aus, um jeden beliebigen Zusammenhang zu erläutern. Wenn Sie Tipps zu Skizzen haben wollen, dann empfehle ich Ihnen das Buch

Unleserlich schreiben

Wer mit einer „Arztschrift“ nicht identifizierbare Hieroglyphen anschreibt, kann sich des Zorns seiner Besprechungsteilnehmer sicher sein. Es nervt, nicht lesen zu können, was Sie schreiben. Es hält den Zuhörer davon ab, Ihnen zuzuhören – denn er versucht erst einmal Ihr Gekritzel zu entziffern
Ihr Flipchart verfehlt die wichtige Aufgabe, die Zuhörer beim erneuten Blick auf das Papier an Ihren Inhalt zu erinnern – sie können es schließlich nicht entziffern

Eintönigkeit (keine Farben)

Haben Sie verschiedenfarbige Stifte zur Verfügung, dann verwenden Sie diese auch. Drei Farben sind jederzeit zulässig.

Verwenden Sie:

  • Schwarz für Ihre Aussagen / Grundstruktur Ihrer Skizze.
  • Blau zum Hervorheben von Details.
  • Grün für alles Positive.
  • Rot für alles was negativ ist, Konsequenzen hat, Verluste bringt.

Tipp: Wenn Sie z.B. Produktmerkmale aufzeigen, dann nehmen Sie dafür zuerst einmal schwarz. Gehen Sie dann nochmals zum Flipchart, sprechen Sie über die für Ihren Zuhörer wichtigen Merkmale und machen Sie überall einen grünen Haken dran. Das wirkt!

Tipp 2: Wenn etwas auf dem Flipchart steht, was unbedingt vermieden werden soll, dann streichen Sie es mit rot durch.

Vor dem Flipchart stehen – für Teilnehmer nichts sichtbar

Beim Skizzieren und Schreiben dürfen Sie durchaus kurzzeitig vor dem Flipchart stehen. Das macht das Schreiben und Zeichnen leichter.

Sobald Sie aber fertig sind, dann

  • Gehen Sie einen Schritt zur Seite neben das Flipchart.
  • Drehen Sie sich zu Ihrem Publikum um.
  • Reden Sie zum Publikum über das, was jetzt auf dem Flipchart zu sehen ist.

Zum Flipchart reden

Hauptfehler Nummer 1 bei der Nutzung des Flipcharts ist der magnetische Effekt, den dieser Gegenstand auf viele Redner hat. Wurde das Medium 1x genutzt, geht der Blick beim Reden ständig wieder dahin zurück.Es sind aber Menschen im Raum, zu denen Sie sprechen müssen.

Daher gilt: Beim Schreiben/Zeichnen sind Sie die meiste Zeit still und konzentrieren sich auf das Stichwort oder die Skizze. Dann drehen Sie sich um und reden zum Publikum.

Wenn Sie zum Flipchart reden, treten folgende Effekte ein:

  • Man versteht Sie schlechter, da Sie nur noch indirekt gehört werden.
  • Sie unterbrechen den für Ihren Erfolg wichtigen Blickkontakt zu Ihren Zuhörern.

Beherzigen Sie also die Regel:
Nicht mit dem Flipchart reden!

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